Get 2017 vom 15. bis 17. September 2017 

auf dem Gelände von Garten-Land Wohlhüter

Get wirft ihre Schatten voraus

Messe Wirtschaftsvereinigung und Werbegemeinschaft tagten erfolgreich in Gundelfingen

VON BRIGITTA ERNST

Als Helmut Schmidt im Jahr 1976 aus seinem Büro des Bundeskanzleramtes schaute und über die Regierungsgeschäfte nachsann, blickte er durch die Fensterfassaden der neu gegründeten Firma Wölz aus Gundelfingen. Inhaber Siegfried Wölz war nicht nur bei der Firmengründung mutig, sondern auch später, als es darum ging, den Kanzler anzusprechen, um sich ein Autogramm im Buch zu dessen Vita zu sichern.

 

Obgleich das über 40 Jahre her ist, sorgte diese bemerkenswerte Anekdote Siegfried Wölz bei der Generalversammlung der Gundelfinger Wirtschaftsvereinigung und Werbegemeinschaft im Gasthof Sonne für Begeisterung. Gleichzeitig steht sie stellvertretend für Mut, Unternehmergeist und Leistungskraft in der Gärtnerstadt, was die örtliche Wirtschaft eint.

 

Das unterstrich auch der Erste Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Rainer Hönl, als er das vergangene Jahr Revue passieren ließ und nicht ohne Stolz auf die Weihnachtslosaktion hinwies: „Unsere kleine Wirtschaftsvereinigung (WV) verlost Preise im Wert von über 4000 Euro. Das schafft keine andere WV im Landkreis.“ Hönl betont: „Nun laufen die Vorbereitungen für die Get im Herbst auf vollen Touren.“ Er schwor die Mitglieder darauf ein, hier teilzunehmen, mit dem Hinweis auf die Konkurrenz aus dem Internet, die immer größer werde.

 

„Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Unsere Leistungsschau auf diesem schönen Gelände von Gartenland Wohlhüter bietet hier eine gute Bühne, um die uns viele WVs beneiden. Die Messe bietet eine gute Gelegenheit, sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Kurz, Gundelfingen braucht die Get.“ Gleichzeitig sei die Teilnahme bei der großen Landkreismesse WIR wichtig, dies zeigten die Besucherresonanz und Rückmeldungen nach der letzten WIR in 2016.

 

Obgleich es immer mehr Weihnachtsmärkte im Landkreis gäbe, habe sich der Gundelfinger auf der Bleiche sehr gut etabliert und sei ein Publikumsmagnet. Erstmals konnten die Unternehmen Glühweingutscheine für ihre Kunden erwerben. Dabei wird dem Unternehmen nur der Gutschein belastet, der tatsächlich eingelöst wird. Insgesamt waren dies 173. Etwas kranke noch der Gundelfinger Einkaufsscheck. Hier sei die Wirtschaftsvereinigung auf dem Aschberg ein positives Beispiel, wie dies noch besser gelingen könnte. „Die Gundelfinger Einkaufsnacht hingegen war ein weiterer Höhepunkt im städtischen Kalender. Sie wird 2017 wieder stattfinden. Damit sie erfolgreich bleibt, sollten möglichst viele Geschäfte mitmachen“, so Hönl.

 

Den Kassenbericht für die Werbegemeinschaft erstattete Joachim Matheis. Die Werbegemeinschaft hat derzeit 13 209 Euro auf dem Konto. Die größte Einnahmequelle sind Mitgliedsbeiträge sowie der Weihnachtsmarkt mit rund 22 000 Euro. Dem standen die größten Ausgaben zu Erhalt und Instandsetzung der Weihnachtsbeleuchtung sowie Werbemaßnahmen entgegen. Rainer Hönl konnte Bernhard Schalk von der Seccua Distribution GmbH als neues WV-Mitglied begrüßen. Um die Mitgliederzahl weiter zu steigern, gibt es inzwischen eine Broschüre, die über die Arbeit der WV informiert. Damit diese gut weitergeht, braucht es Mitglieder wie Siegfried Wölz, den Rainer Hönl für seine 40-jährige WV-Mitgliedschaft ehrte.

 

Dieser hat die Unternehmensführung mit seinen Kindern längst sauber geregelt, und Sohn Boris hat die Geschäfte übernommen. Nachhaltigkeit lautet auch hier die Devise: Wölz investiert bis Ende 2017 weitere vier Millionen Euro in den Standort Gundelfingen.

Ausstellung trifft Oktoberfest

 

Was bei der Gundelfinger Get im September 2017 alles geboten ist VON KATHARINA INDRICH

 

Am 16. September wird im kommenden Jahr in München das Oktoberfest eröffnet. Schon einen Tag vorher öffnet in der Region eine ganz besondere Ausstellung ihre Tore. Am 15. September startet die Get in Gundelfingen. Auf einen Hauch von Oktoberfest müssen die Besucher bei den Gundelfinger Erlebnistagen – kurz Get – aber trotzdem nicht verzichten. Denn am Samstagabend soll es auf dem Gelände des Gartenlands Wohlhüter, wo die Get zum dritten Mal stattfindet, eine ganz besondere Gundelfinger Get-Version des größ- ten Volksfestes der Welt geben. Daneben ist die Stadt derzeit im Gespräch mit einem Chocolatier aus der niederländischen Partnerstadt Beek, der die Besucher an den drei Ausstellungstagen mit seinen süßen Kreationen verwöhnen soll. Wie immer können sich die Besucher bei den Demo-Days selbst ausprobieren, einmal einen Bagger fahren oder die Kettensäge anschmeißen. Und zwischen den Gesprächen an den Ständen der Aussteller bietet sich bei der Rosenschau die Gelegenheit, zwischen duftenden Rosenblüten zu flanieren. Die Kombination aus Ausstellung und Botanik, sie macht für Bürgermeister Franz Kukla den besonderen Reiz der Gundelfinger Get aus. „Das ist eine Erfolgsgeschichte, auch wegen dieses besonders hübschen Geländes. Das ist einmalig.“ Durch die Weitläufigkeit und das idyllische Außengelände herrsche bei der Get immer eine ganz besondere Atmosphäre. „Da findet man kaum Menschen, die schlecht aufgelegt sind.“ Eine Beobachtung, die auch Rainer Hönl, Vorsitzender der Gundelfinger Wirtschaftsvereinigung, gemacht hat. Er ist überzeugt davon, dass Ausstellungen wie die Get auch in Zeiten des Onlinehandels eine Zukunft haben. „Die Menschen wollen rausgehen, miteinander kommunizieren, gewisse Dinge anschauen und in der Hand halten“, sagt er. Bei der Get im Jahr 2015 waren es 33000 Besucher. Viele davon kamen nach der Postleitzahlenanalyse auch aus dem angrenzenden Baden-Württemberg, aus dem Raum Günzburg aber auch bis aus Donauwörth. Hier habe man die Eröffnung der Dillinger B16-Umfahrung wenige Tage vorher stark gemerkt, sagt Rainer Hönl. Für die Get 2017 haben sich die Macher vorgenommen, noch stärker im Raum Günzburg zu werben. „Wir können uns vorstellen, dass da noch mehr geht. Schließlich ist dieses absolute Highlight nur acht bis zehn Minuten entfernt“, meint Josef Albert Schmid. Ein Highlight, bei dem der Eintritt auch im kommenden Jahr frei ist. Das habe sich bewährt und durch diese Regelung seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Besucher an mehreren Tagen hintereinander gekommen. Um den Besuchern auch diesmal etwas ganz Besonderes zu bieten, beginnen die Messeorganisatoren jetzt schon mit den Vorbereitungen. „Man muss darauf achten, dass das Angebot ausgewogen, stimmig und qualitativ hochwertig ist“, sagt Schmid. Und das brauche Zeit.

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