Vorstandschaft 2016 Die Vorstandschaft von WV und WG Gundelfingen (von links): Thomas Wohlhüter, Alexander Mayer,Wolfgang Seeßle, Alexander Ruck, Roman Leo, Rainer Hönl, Joachim Matheis, Christine Vogt, FriedrichBurkart und Markus Wohlhüter. Foto: Ernst

Klein, aber einig und erfolgreich

Generalversammlung von Wirtschaftsvereinigung 

und Werbegemeinschaft Gundelfingen

Gundelfingen Im Mittelpunkt der Jahresversammlung von Wirtschaftsvereinigung und Werbegemeinschaft Gundelfingen (WV und WG) standen letzte Woche die Aktionen der Vergangenheit und Zukunft. So waren die Get, der Weihnachtsmarkt und auch die lange Einkaufsnacht, die im Herbst zum zweiten Mal stattfand, echte Publikumsmagneten. "Wir können wirklich stolz sein, was eine kleine WV wie unsere leistet", unterstrich WV-Vorsitzender Rainer Hönl bei seinem Resümee. Ein besonderes Augenmerk richtet der Vorsitzende auf die ungebrochene Nachfrage nach den Weihnachtslosen.

 

Einkaufschecks kommen gut an

Das bereits im letzten Jahr eingeführte System, die Gewinne in Form von eigenen Gundelfinger Einkaufschecks auszuzahlen, habe sich bewährt. "Es kommt sehr gut an und die Kaufkraft bleibt in der Stadt", unterstrich Hönl die Idee dahinter. Gleichzeitig bat er die Unternehmen, die Schecks eine Weile im Umlauf zu halten, ehe sie eingelöst werden, da dies recht buchungsaufwändig sei. Er dankte den WV-Mitgliedern, die mit ihren Beiträgen die Gewinnausschüttung von insgesamt 4000 Euro ermöglichten: "Das macht keine andere WV im Landkreis."

 

Die Teilnahme an der WIR, knapp sechs Monate nach der Get, verlangte den teilnehmenden Unternehmen einiges ab, "doch wir müssen Präsenz zeigen, unsere Vielfalt unterstreichen, um so der Konkurrenz aus dem Internet gewachsen zu sein, denn das betrifft uns alle - von der Bank bis zum Einzelhandel."

 

Schatzmeister Friedrich Burkart gab einen Zahlenüberblick. Die Ausgaben der WV beliefen sich auf 11 830 Euro. Den größten Teil davon beanspruchten Weihnachtsmarkt, Preise für die Tombola, Werbung, Rahmenprogramm und Spenden. Dem stehen 8 669 Euro Einnahmen aus Standmieten, Tombola und Spenden gegenüber, sodass sich ein Fehlbetrag von genau 3 161 ergibt. "Vor allem in die Weihnachtsbeleuchtung wurden seit 1982 insgesamt 77 939 Euro investiert", weiß Burkart, der im 40. Jahr den Schatzmeister-Posten innehat.

 

Den Kassenbericht für die Werbegemeinschaft erstattete Joachim Matheis. Die Werbegemeinschaft hat derzeit 13 209 Euro auf dem Konto Die größte Einnahmequelle waren 2015 die Mitgliedsbeiträge. Dem standen die größten Ausgaben ebenfalls mit dem Weihnachtsmarkt und Werbemaßnahmen entgegen sowie Kosten für die Osterblumenaktion und den Malwettbewerb mit anschließendem Gewinner-Ausflug. Nachdem Kassenprüfer Josef Henkel keine Beanstandung der Buchführung hatte, entlastete man beide Schatzmeister einstimmig. Die beiden Vorstandschaften wurden von der Versammlung ebenfalls entlastet, ehe es unkompliziert an die Neuwahlen ging. Die gesamte WV-Vorstandschaft wurde einstimmig wiedergewählt.

 

Dank an die Stadt

Alexander Mayer, Vorstand der Werbegemeinschaft, wies auf die Beliebtheit der Osteraktion hin und zog ein Resümee seiner Amtszeit, die nach dem zweijährigen Rotationsprinzip automatisch endet. Er dankte der Stadt für das gute Miteinander, das die Aktionen erst möglich mache. Nachfolger von Alexander Mayer wird der bisherige zweite Vorstand Alexander Ruck. Anwärter für den zweiten Vorstand baten noch um Bedenkzeit.

 

Eine einstimmig beschlossene Satzungsänderung der WV erfolgte, mit dem Ziel aus bisher drei Vorständen zwei zu machen. Bürgermeister Franz Kukla dankte den Wirtschaftsvertretern für ihr Engagement. "Ihr Resümee ist keine Wunschvorstellung, sondern Realitätsbeschreibung." Als Erfolgsrezept sieht der Bürgermeister - neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit - das monatliche Stadtmarketing-Treffen von Wirtschaft und Gemeinde. "Jeder kann seine Anliegen und Ideen einbringen. Außerdem lässt sich schnell reagieren, wenn etwas schief läuft. So sind wir gemeinsam erfolgreich. Das ist sicher etwas, worum uns andere beneiden." Ein Markenzeichen für Gundelfingen sei inzwischen die Get. Dennoch wies er darauf hin, dass Herausforderungen bleiben und einige Investitionen anstehen, wie die Sanierung der Mittelschule, die Flüchtlingsunterbringungen oder das Kindergartenwesen.

 

Zum Abschluss wurden die neuen WV-Mitglieder mit einem Willkommensgeschenk begrüßt. Diese sind: Die Salzgrotte Peterswörth, Gasthof Kreuz (Gundelfingen) und Blumen Eber in Birkenried. Somit hat die WV derzeit 85 Mitglieder.

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